Samstag, 27. November 2010

du bist wie eine zecke die sich festbeißt und wenn man sie rausdreht bleibt der kopf stecken.

Freitag, 26. November 2010

ein dreiviertel jahr hat es nun gedauert bis ich mich getraut habe, dein facebook profil anzusehen.
ob es gut war oder nicht, ich weiß es nicht.
was ich weiß ist, dass du so weit von mir entfernt bist, wie wohl kaum jemand, der mir jemals so nah war.
ich habe die seite überflogen.

ich habe gesehen, dass du jetzt wohl ganz in meiner nähe wohnst und ich habe gesehen, dass du mit IHR immer noch zusammen bist.
dass du sie zu deinen eltern mitgenommen hast.
dass sie wohl all das ist, was ich niemals war.

und jetzt ist alles da. die tränen, der hass, das unverständnis.
ich kann nicht fassen wie sehr du mich geblendet hast.
wie sehr müssen meine sinne verschleiert gewesen sein, mein verstand betäubt, dass ich all das zugelassen habe?
ich hasse mich dafür und ich hasse dich dafür, dass du es wagst, immer noch so present zu sein.

ich liege in seinem arm und ich träume nur von dir.
die situationen, die orte, die moment mit dir kommen mir in den sinn, bilder, die einfach da sind.
ich will dich abschütteln, loswerden. ich will dich auskotzen, dich wegschicken, dich vernichten, dich ausschalten.
ich will, dass du aufhörst zu existieren in mir, ich will dich löschen aus mir, alles vernichten, was jemals da war.

ich habe akzeptiert, dass das ende traurig war, das ende ist immer traurig. die erkenntnis, dass ich nur ein lückenfüller war, dass ich nur dein zeitvertreib war, weiß ich alles.
das du mich wie das letzte behandelt hast auch.
ich hebe dich auf kein podest mehr,
ich rede dich nicht mehr schön.
und trotzdem hörst du nicht auf.

die wissenschaft sagt, die halbwertszeit einer beziehung braucht man um zu vergessen.
die haben wir.
und es ist nichts passiert.

ich dachte immer, wenn jemand anderes kommt, der mich will und den ich will, dann wird alles gut.
und jetzt ist jemand da, der mich will. der mir nah ist.
und ich kann mich nicht einlassen.
ich kann nicht loslassen.
oder annehmen.
und ich habe das gefühl, alles was ich mache ist falsch, alles was ich sage ist eine lüge, alles was ich bin ist eine farce.

dieses leben ist nicht mein leben erster wahl.
ich wünschte, dass es das wäre.

du bist kein gebrochenes bein.
du bist kein todesfall in der familie.
du bist keine nicht bestandene prüfung.
du bist keine todbringende krankheit.
kein verlorenes kind.
du bist nichts, dass es wirklich wert wäre, energie und kraft darauf zu wenden.

es muss aufhören.



DU BIST MEIN GRÖSSTER FEHLER.

Dienstag, 16. November 2010

alles was du bist und jemals warst, ist verlorene liebesmüh´.

Mittwoch, 10. November 2010

niemals.
niemals.
niemals werde ich das geräusch vergessen, das die türe macht, wenn du sie aufgeschlossen hast und du reinkamst.
niemals.
wann gehst du endlich?
wie hast du dir das gedacht?
dass du dein leben lang an meinem herz hängst?
dass ich du da für immer drin bist?

das geht nicht.
wirklich nicht.
da muss irgendwann endlich platz sein, für jemand anderen.

aber vielleicht lasse ich dich auch nicht los.
wer weiß das schon...

Samstag, 23. Oktober 2010

Arbeitslos.

Meine Liebe.
Wird nicht gebraucht
oder nur
als Teilzeitkraft.
Hält sich verborgen
und schämt sich
ihrer Überflüssigkeit.
Mag sich nicht mehr anbieten
aber
wenn Du sie nur fragtest-
sie würde übersprudeln vor Glück
und uns fortschwemmen.
und wieder fangen die träume von dir an.
die selben träume. von den selben orten. in den selben momenten.

ich will dein gesicht nicht vergessen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

irgendwo auf dem weg zu dir habe ich mich verloren...

Freitag, 1. Oktober 2010

ich bin huete dort gewesen wo ich schon mal mit dir war.
wie leer ein voller platz sein kann.
und dann ist da immer noch die wand.
getränkt mit deinem atmem
an der ich mich wärme.
in kalten nächten.
warum jetzt?
warum?

ich begreife es nicht.
man hat mir versprochen, dass mit der zeit alles gut wird.
dass sie alle wundern heilt.

fucking lüge.
sag mir wann?
kommt irgendwann der tag, an dem du nicht mehr in meinem herz bist?
mein herz zerbricht, wieder einmal an dir, der du nichts wolltest und alles hattest und mich nicht verdient hast, keine träne, kein gedanke, kein atemzug sollte dir gelten.
kein wimpernschlag.
kein hauch.
nichts.

Donnerstag, 30. September 2010

im zweifel für die bitterkeit.
im zweifel für den zweifel.

Mittwoch, 29. September 2010

du liegst auf mir.
du als fluch.
den ich nicht abschütteln kann.
du verfolgst mich.
brennst dich ein.
ich will schreien.
ich will mich in dein fleisch krallen, dich bluten sehen, dir die augen auskratzen.
ja, ich will zusehen, wie du elend verendest, du, da in meinem kopf. in meinem herz.
alles was da ist, ist vergiftet von dir und doch ist dieses gift, der stoff, von dem ich abhängig bin.

ich bin frei und doch gefangen.
gefangen in dir, mit dir, in meiner seele. ich habe das gefühl zu zerbersten. und letztlich will ich nichts mehr, als dass das passiert, damit ich frei bin, frei von dir und alledem was mich hemmt durch dich.

Samstag, 4. September 2010

ich weiß nicht warum. aber gerade tut es ganz schlimm weh, wenn ich hier schreibe.
mit jedem tag, der vergeht, wird einem klarer, dss du nie wieder zurückkommst.
dass ich nie wieder in deinem arm liegen werde.
nie wieder wird dein lächeln mir gehören.

wenn ich ehrlich bin, hoffe ich immer noch.
jeden tag ausf neue.
inzwischen glaube ich, dass du nicht mal mehr freundlich zu mir wärst...

meine liebe j hat es heut nacht ganz richtig gesagt. sie hat mich gefragt "man kann jemand erst vergessen, wenn man jemand neuen hat, oder?"

ja.

und was, wenn man niemand neuen will?

Mittwoch, 25. August 2010

halt mich. bis ich schlafen kann.

Freitag, 20. August 2010

ja verdammt.
ich lerne kerle kenne.
und?
ich will dich.

Dienstag, 17. August 2010

und dann gibt es da diese momente, in denen wünschte ich, du hättest mir das alles einfach erspart!

Montag, 16. August 2010

alles ist immer so anstrengend.
die letzte tage habe ich mich nur treiben lassen.
nichts getan, was ich hätte tun müssen.
nichts gedacht, was ich hätte denken sollen.
fristen verstreichen lassen.
pflichten nicht erledingt.
unverlässlich und egoistisch gewesen.

ich will dich anrufen können.
deine stimme hören.
die so warm ist.

vielleicht werde ich sie nie wieder hören...

Samstag, 14. August 2010

ich erinner mich an dieses gefühl zurück, dass ich hatte, wenn ich mit dir zusammen war.
ich kann nur sagen, dass es das reine glück war.
dass ich dich angesehen habe und alles gut war.
du hast mir ein gefühl tiefster geborgenheit vermittelt ohne auch nur ein wort zu sagen.
in deinem arm war alles gut.
ich habe mich nicht nur in dich verliebt, sondern auch in deine stadt.
die stadt in der du lebst und die ich kennengelernt habe, mit dir.
ich habe schon viele städte gesehen, aber diese hat mein herz erobert.
dort oben, im dreiländereck, hätte ich mir vorstellen können, für immer zu bleiben.
durch die gässchen laufen, mit den vielen brunnen. im park liegen, dort wo sich die ganze stadt trifft. shoppen gehen in meinen lieblingsläden. das beste eis der welt in der eisdiele. der antiquitätenladen, in dem man sich die dinge leisten konnte, der ramschladen, den ich super fand. der "stinke-laden" (lush) wie du immer gesagt hast.
der wald, ringsum, die landschaft. ein paar kilometer und man ist in einem anderen land, einem, das genau wie ich ist: klein und voller liebe zu tüddelkram und schnick schnack.
das einzige was fehlt, ist ein fluss, hast du immer gesagt. es hat mir keiner gefehlt. du warst ja da.
nachts über die brücke laufen. bei schnee. und aufpassen, dass man nicht ausrutscht.
die brücke. die hat schon viel erlebt mit uns. glück und leid. die silvesternacht. sommer und winter.
zum ersten mal, habe ich stadtpläne geliebt, straßennamen in meinem ohr klingen lassen. irgendwann kannte ich mich richtig gut aus. und es hat so spass gemacht, sich auszukennen.

nur in deinem herz. da kenne ich mich bis heute nicht aus.

Mittwoch, 11. August 2010

mit jeden tag, der vergeht, vergeht die zeit die wir miteinander hatten ein bisschen mehr.
alles rückt in immer weitere ferne, alls verschwimmt immer mehr...
vielleicht ist es gut, vielleicht soll das so sein, dass sich irgendwann über alles einen leichten schleier legt...

du warst der, der immer da war. der mir den halt gegeben hat, den ich wollte, den ich brauchte, und den ich in der letzten zeit so sehr vermisse.
du musstest nie viel sagen. dass du da warst, hat immer gereicht...

Sonntag, 8. August 2010

dein haar riecht immer nach aprikose...

Donnerstag, 5. August 2010

so viel liegt grad im argen.
so viel ist grad im umbruch.
das herz, wankelmütig und schwach.
ich will in die kuhle. in die eisbärenkuhle.
da, an deinen hals. wo es immer warm war.
meine füße zwischen deine schenkel schieben.
du jaulst kurz auf und lachst dann, weil sie so kalt sind.
dich sagen hören "komm her". mich in den arm nehem lassen von dir.
und einfach nur halten.
und atmen.
und nichts sagen.
ich würd gern nach der party mit dir heimgehen...

Montag, 2. August 2010

ich lerne menschen kennen.
das ist schön! männer und frauen, die auf meiner wellenlänge sind oder auch nicht. die ähnliches erlebt haben wie ich. die die selben bücher lesen. oder keine. die die mode so sehr lieben wie ich. oder die nichts damit anzufangen wissen. die mich mit neuem inspirieren oder die mir die schönheit des alten zeigen.menschen, die meine arbeit schätzen, oder darüber lächeln, oder welche, die sagen "ich könnte das nicht". die meinen lebentraum super finden oder mir raten, mich nicht zu übernehmen. menschen die groß sind und klein, die spannende oder langweilige sachen machen. von denen ich was lernen kann, oder ihnen etwas beibringen. die andere sichtweisen aufzeigen oder den blickwinkel ändern. denen man einen rat geben kann oder einen von ihnen annimmt. die über die selben dinge lachen, oder nur darüber lachen, dass ich sie lustig finde. menschen die auch noch gern reisen würden, und die welt sehen oder welche, die lieber für immer auf ihrem fleck bleiben. menschen, die so sind wie ich oder völlig anders. welche, die ich beneide und welche vor denen ich respekt habe. manche kann man auch nur müde belächeln.
menschen die großes vorhaben oder die sich einfach treiben lassen.
menschen, so wie sie sein sollen

aber niemand ist wie du.

Freitag, 30. Juli 2010

wo sind deine hände in diesen stunden der leere, verursacht durch deine abwesenheit?
wieg mich in den schlaf.
sei da.
atme für mich.
halt mich.
für immer.

Montag, 26. Juli 2010

und dann sind da diese momente.
die, in denen ich weiß, dass es vielleicht sein kann, dass ich dich nie wieder sehe.
und das ich dir so gerne noch so viel gesagt hätte.

das ich dein lachen nochmal sehen will.
dich nochmal riechen.
deine stimme hören. wenn sie diesen warmen ton hat.

ich hab mir noch einen sommer mit dir gewünscht. und noch einen. und noch einen.
ich wollte mit dir ans meer fahren. und in die berge. fische fangen. kuchen backen. geschichten lesen.
ich hätte pläne gehabt, die ein leben gefüllt hätten.
ich hätte gur auf dein herz aufgepasst. und du gut auf meines.
es wäre das kostbarste gewesen, was wir besessen hätten.

hätte.

Donnerstag, 22. Juli 2010

die tage vergehen.
langsam.
jeden tag einer.
ich weiß nicht wo du bist.
was du tust.
wie es dir geht.

ich weiß nichts mehr über dich.

und dann sind da diese momente, in denen sätze von dir in meinem kopf kleben.
ich kann sie nicht abschütteln.
ich sehe dch, so klar und real vor meinem inneren auge, dass ich mich selbst erschrecke.

und dann streckt der dämon seine krallen aus...

Dienstag, 20. Juli 2010

hallo sehnsucht.
diu kommst ungelegen.
ich bin gerade am vergessen...

Samstag, 17. Juli 2010

die tage werden besser.
es gibt solche und solche, aber die bilanz ist, dass es besser wird.

das problem sind die nächte.
alles, was ich am tag verdränge, kommt ind er nacht wieder.
immer und immer wieder diese träume.
immer die selben szenen.
immer das gleiche ereignis.

du, der du da auf meiner treppe sitzt.
du, der du aus dem fluss auf mich zugeschwommen kommst.
du, der du da meine hände in deine hand nimmst.

warum träume ich all das, wo ich doch weiß, wie sinnlos das ist?

Mittwoch, 14. Juli 2010

HERRJE!

VERPISS

DICH

ENDLICH

AUS

MEINEM

HERZ!
Ich bin eine Reisende ohne Ziel,
in einem Bahnhof,
aus dem die Züge längst abgefahren sind...

Dienstag, 13. Juli 2010

warum hab ich es dir nur so verdammt leicht gemacht?
und dann ist da diese grüne blume.
und der dämon wird wach.
ich versuche dich wegzudenken.
jeden tag ein bisschen mehr.
und ich frage mich wo du bist.
jetzt genau.
in diesem augenblick.
du wirst irgendwo sein, vielleicht in der mensa, etwas essen und danach noch ein schokoeis. du wirst die ewig beige kurze hose anhaben, zu den flip flops, die dir p. aus brasilien mitgebracht hat.
und wirst deinen rucksack aufhaben, den mit der pfote drauf und der seine besten zeiten schon hinter sich hat.
ob du den block mit der robbe drauf noch hast?
du wirst eine rauchen, einen schluck nehmen, aus der cola flasche, die du so oft mit wasser befüllen wirst, bis sie sich auflöst, dir durchs haar fahren und "hauste" sagen, wenn du dich von deinen freunden verabschiedest.

und dann wirst du sie anrufen.
und ihr sagen, wie sehr sie dir fehlt.

Montag, 12. Juli 2010

ich will nichts vergessen.
bitte nichts.
alles so bleiben, in meiner erinnerung.
aber das geht nicht so leicht.
der kopf will vergessen.
das herz nicht.

damals, als wir am meer waren.
hast du mich ganz fest umschlossen.
und das erste und einzige mal gesagt "mein schatz".
und ich habe mir gewünscht, dass die zeit stehen bleibt.
für immer.
in deinem arm.

Freitag, 9. Juli 2010

und alles was bleibt ist ein DU ohne MICH.

Donnerstag, 8. Juli 2010

ich weiß nicht wo du sie kennengelernt hast.
wie sie in dein leben kam.
was sie getan hat, wie sie ist um dich zu verzaubern um deinen puls zu erhöhen.
diese wärme in deinen augen, die du dann hast.
das lächeln, wenn du sie ansiehst.
ich mag so sehr, wie du lachst. deine kleinen grübchen um die augen. wenn deine augen blitzen. wenn sie gold sind, anstatt grün-braun.
ich kenne niemanden der solche augen hat wie du.
ihre farbe war einzigartig.
wenn die sonne gescheinen hat, hatten sie goldene sprenkel.
und ich wollte dich für immer ansehen.
wäre ich wach, würde ich die augen schliessen.

Dienstag, 6. Juli 2010

heute ist in schlimmer tag!
heute fehlst du so sehr.
mir schnürt es die kehle zu.
der dämon ist wieder da.
und alles schreit nach dir.
nur nach dir.

Montag, 5. Juli 2010

wenn wir müde waren, hast du gefragt "schlafi schlafi?".
und dann hast du mich einfach hochgehoben und rüber ins bett getragen...

Freitag, 2. Juli 2010

immer, wenn du vor mir aufgestanden bist, hast du mich noch zusätzlich mit deiner decke zugedeckt.
das war einer der momente, in denen ich dich ganz besonders geliebt habe.
und dann ist er da, dieser dämon in mir.
es kommt mir vor, als hätte er nie geschlafen.
er sitzt da und wartet.
er hat tausend arme und köpfe.
er schlinkt dich um meinen hals um mein herz, er schiebt sich in meine arme, dass sie sich taub anfühlen...
er frisst alles was er bekommen kann.
er zeigt mir bilder, immer und immer wieder...
er sorgt dafür, dass das nachdenken nicht aufhört.
dass die gedanken bleiben.

geh weg.
bitte geh weg.
mein gefühl täuscht mich nie.
niemals.
auch wenn ich mir das manchmal wünschen würde, wenn ich versuche es mit dem kopf zu überlisten.
und ich habe mich nicht getäuscht.
dieses mal nicht.
und auch nicht all die male davor.
ich hatte gehofft, mich zu täuschen.
nur dieses eine mal, habe ich mir gewünscht, nicht recht zu haben!

aber ich hatte recht.
eine andere.
eine andere die in deinen armen einschläft.
und neben dir aufwacht.

Donnerstag, 1. Juli 2010

ein wort von dir hätte gereicht.
ein wort, oder auch nur eine eindeutige geste.
ich wäre mit dir gegangen. überall hin.
ich hätte alles hinter mir gelassen. und wäre dir gefolgt wo auch immer du hingegangen wärst. wenn du es nur gewollt hättest.
nur meine hand in deiner. die so groß ist, dass ich mit der ganzen hand immer nur deinen daumen umschlossen habe.
wir hätten nichts gebraucht.
außer vielleicht ein paar münzen in der hosentasche.
für eine kugel eis.
schoko magst du am liebsten.

Samstag, 26. Juni 2010

weil herzen lautlos brechen.

Donnerstag, 24. Juni 2010

es tut so weh. so weh. so. weh.

Montag, 21. Juni 2010

da wo du bist.
will ich sein.
bis ans ende.
aller tage.

Mittwoch, 16. Juni 2010

du hast immer schokoeis im gefrierfach.
aber nur das mit den stückchen.

und dann haben wir die stücke auf der zunge gesammelt und wer am meisten hatte, hat gewonnen. und wir haben gelacht.
jetzt liege ich hier. eingekuschelt in deinen pullover, den ich einfach mitgenommen habe. draußen prasselt der regen an mein fenster und man mag nicht glaauben, dass es sommer sein könnte.

das sind die momente in denen alles verschwimmt. in denen alles zu einem blauen fluss wird, der abwärts fließt.

und ich liege hier und ich frage dich, WIE MUSS ES SICH ANFÜHLEN?
sag mir nur wie. wie muss es sich anfühlen für dich, dass es stimmt.

und ich sage dir. mal so aus reiner arroganz, es gibt auch andere frauen. es gibt frauen, die es ekelhaft finden, dass du wurst aus der packung isst. die nicht verstehen können wir ein mann wie du, so sensibel sein kann. die es lächerlich finden, dass du kräter anpflanzt und deinen halben quadratmeter garten umgräbst. frauen die es ätzend finden, dass man mit dir abends im bett nichts ernstes besprechen kann, weil du sonst nicht einschlafen kannst. frauen, die deinen klamottengeschmack langweilig finden und die nicht wissen, dass man dich manchmal in ruhe lassen muss, biss du dich wieder gefunden hast. frauen, die deine klugscheisserei zum kotzen finden und sich über deine kifferei empören. die deine sehnsucht nach harmonie nicht teilen und nicht wissen wie empfindlich du während der prüfungszeit bist. die es persönlich nehmen, dass du mehr nimmst als gibst. die dir in den arsch treten und dich fragen, wie lange du eigentlich noch studieren willst und deine morgendlichen geräusche wiederlich finden. die durchdrehen, wenn du zum fussball willst und die neimals bereit wären mit dir tierdokus anzusehen.
und mein lieber. es wird frauen geben mit denen der sex ziemlich scheisse ist.


aber vielleicht gibts auch eine. die alles richtig macht.
für dich.
ich war´s nicht.

Freitag, 11. Juni 2010

jeden tag wenn ich über die brück gehe zähle ich die forellen im fluss.
einmal habe ich dir davon erzählt. an diesem tag waren es acht.
du warst begeistert.

Donnerstag, 10. Juni 2010

dieses gesichtsbuch macht mich krank.
es verwirrt mich. es schränkt mein sichtfeld ein.
es bringt mich zum zittern.
es macht dieses zuschnüren im hals.
diese unmöglichkeit zu schlucken.
diese gänsehaut auf dem rücken.
die flatterarme.
den beschleunigten herzschlag.
die kleinen schweisperlen am haaransatz.

und das schlimmste ist: es macht mit mir, was es will.

meine hand klickt die maustaste. und ich sehe dein bild. und die neuesten meldungen. und die frauen. schöne frauen. mit großen augen und kringellocken. sie lachen in die kamera. man kann sie beim schlafen beobachten oder am strand. mit freunden oder beim sport.
ich habe das gefühl, sie sind all das, was ich nicht bin.
all das, was an mir nicht richtig war für dich.
was nicht gereicht hat.
was nie gereicht hätte.

damals, im november sagtest du: ich war so kurz davor. so kurz. und du zeigtst den den daumen und den zeigefinger, die kurz davor waren sich zu berühren.
kurz davor.
aber es war noch luft dazwischen.
ein paar millimeter.
ein haar hätte hindurchgepasst.
ein blatt papier.
ein grashalm.

dieser zwischenraum ist alles was uns trennt.

Mittwoch, 9. Juni 2010

ich habe angst, dass ich etwas vergesse.
dass mir die erinnerungen ausgehen, sie mir nicht mehr einfallen, sie sich auflösen.
ich will jeden moment festhalten, den ich mit dir hatte. jede sekunde, an die ich mich erinnern kann, soll ihren platz finden.
kein stück von dir soll verloren gehen.
ich will danach greifen. mit schwitzigen händen, außer atem, schnell, schnell, alles ins ziel bringen, bevor es zerinnt, bevor es zerfällt.
zerfällt zu staub aus nichts.
damals, als wir am meer waren, hatten wir ein paar zutaten fürs abendessen vergessen.
ich sagte, ich zauber was, aus dem, was noch da war.
es wurde ein auflauf mit allem.
ich bat dich, danach zu sehen, damit ich schnell duschen konnte. du hast gefragt, wie lange er im ofen bleiben soll. ich sagte, 15 minuten.
nach dem essen, sagtest du mir: ich habe nach 15 minuten in den ofen gesehen. und das essen war perfekt.

und mein herz hat gehüpft.
ich mag, wie akkurat du deine handtücher faltest.
die gelben, die immer im badregal liegen.
sie liegen da wie im kaufhaus, alle schaun in die selbe reichtung.
ich habe immer das große handtuch bekommen, das bunte.
du hast gelacht und gesagt, es sei etwas besonderes, weil du es zu deiner kommunion bekommen hast.
manchmal, wen ich gekommen bin, hast du es mir schon hingelegt. zusammen mit einem kleinen. du hattest die andere farbe, damit wir nicht durcheinander kommen.
und dann hast du geschimpft. du msgt es nicht, wenn man die nassen handtücher irgendwo rumliegen lässt. so wie ich.

Dienstag, 8. Juni 2010

wie hätten hier sein können.
jetzt.
nur wir zwei.
auf dieser wiese. in diesem wald. an diesem fluss. oder ist es ein bach?
ich hätte dich fragen können.
du hättest es gewusst. du hast es gern gehabt, wenn ich dich nach etwas gefragt habe.
und du kannst gut erklären.
damals, da hast du mir erklärt, was du wissen musst für die prüfung. wie das funktioniert, was du da lernst.
ich habe es begriffen obwohl ich es nicht verstand.
und danach habe ich gefragt wofür man sowas denn nun wirklich braucht?

für nichts. hast du gesagt.
hast du gewusst, dass das gehirn eine spezielle fuktion hat,mit der es schlechte erinnerungen zunichte macht?
wer im urlaub an 8 von 10 tagen regen hatte, wird sich später nur an die zwei sonnigen erinnern.
er wird sich erinnern und sagen "nun ja. es regnete manchmal ein wenig. aber sonst war es wunderschön."
was bleibt sind die erinnerungen.

nur die schönen.

wie ist das mit emotionalen sachen?
ich weiß es nicht.
wir sehen es.
du bringst mein hirn zum bersten.
überall bist du.
in jeder neurone winderst du dich.
weißt du wie neuronen aussehen?
wie kleine spiegeleier, nur mit ausgefransteren rändern. sie halten sich mit diesen rändern am nächsten spiegelei fest.
sie nehmen sich an den händen und geben so den impuls weiter.

du bist der impuls.

ich will dich vergessen ohne die erinnerung an dich zu verlieren.

dafür das.